Beschreibung
Dieser in Handarbeit gefertigte Römer ist ein echter Blickfang. Der hohle Stiel erweitert das Volumen des Römers deutlich. Jedes Stück ist in seinen Details ein Unikat. Der Begriff Römer tritt zum erstenmal im Jahre 1501 in Neuss auf. Vorläufer des Römers war der so genannte Berkemeyer-Becher des 16. Jahrhunderts, ein grünes Waldglas mit dickem, mit Nuppen besetztem Fuß, auf dem die Wandung in konischer Form aufsteht. Im 17. Jahrhundert wird aus diesem eher groben Formglas der klassische Römer mit geripptem Fußreif, hohlem, mit Beerennuppen besetztem Schaft und Kuppa. Als Waldglas bezeichnet man durch Eisenoxide grünlich gefärbtes Pottascheglas, welches vom Mittelalter bis zur frühen Neuzeit (etwa 12. bis 17. Jahrhundert) hergestellt wurde.
Volumen: 0,35 l
Höhe: 15
cm






